13.07.2006

Ciao, Marco!

Und natürlich Herzlichen Glückwunsch!

Wieder leert sich unsere Etage ein Stückchen, es verlässt uns - ich will nicht sagen das Herz - aber immerhin doch ein bedeutendes Humorzentrum. Verlässt uns - und sieht sicherlich einer steilen Karriere entgegen.

Doch wollen wir einen kleinen Moment innehalten und einen kurzen Blick riskieren, was sich hinter der Fassade des erfolgreichen Nachwuchswissenschaftlers verbirgt und am Ende sogar sein Geheimnis lüften.

Zunächst muss man feststellen, dass Marco ein klarer Nachtmensch ist. Kurz nach dem Aufstehen ist seine Konzentration bei Null. Sie steigert sich im Laufe des Tages aber stetig und erreicht kurz vor dem Schlafengehen ihr Maximum.

Abbildung 1 zeigt den Verlauf der Konzentrationskurven an 16 zufällig ausgewählten Tagen.


Abb. 1: Marcos Konzentrationsverlauf

Wie man leicht sieht, ist Marco zumindest in diesem Aspekt ein sehr konstanter Mensch.
Betrachten wir als nächstes ein vereinfachtes Doktorandenmodell (Abb. 2).



Abb. 2: Das vereinfachte Doktorandenmodell


Der typische Doktorand besteht aus Input Layer, Hidden Layer und Output Layer. Typische Inputs sind, wie dargestellt, Brainstorming-Sitzungen (BS), Mensaessen (ME) und dumme Ideen (dI). Bei Marco fallen vor allem zwei Besonderheiten auf. Zum einen ist bei ihm die Hidden Layer besonders groß. Alle, die ihn etwas besser kennen, wird das nicht weiter wundern.

Zweitens sind bei ihm aber auch die Verknüpfungen hochgradig komplex. Da kann man sich leicht vorstellen, dass schon der kleinste Fehler zu merkwürdigen Outputs führen kann (Abb. 3).

Abb. 3: Fehlerhafter Output


Auch wenn es Phasen gibt, in denen sich diese Fehler häufen, überwiegt anscheinend doch der vernünftige Output, wie man an der resultierenden Doktorarbeit sieht.

Doch wollen wir zum Schluss wie versprochen einen Blick auf sein wahres Geheimnis werfen, und man muss leider zugeben, dass das schon ein kleiner Skandal ist. Aus gut informierten Kreisen wurden uns geheime Aufnahmen zugespielt, die belegen, dass große Teile seiner Arbeit gar nicht aus seiner eigenen Feder stammen, sondern ihm zugeflüstert wurden. Doch sehen Sie selbst (Abb. 4).

Abb. 4: Enthüllt - Der geheime Flüsterer!

Lassen wir das am Ende so stehen und wünschen wir Marco und seinen imaginären Freunden viel Glück für die Zukunft!

P.S.: Den richtigen Soundtrack (mp3) kann man sich natürlich auch runterladen.